Grafiken

Die folgenden Grafiken illustrieren ausgewählte Daten zu Tarifbindung, Arbeitskämpfen, Tarifentwicklung, Mindestlöhnen u. a. m. Die Grafiken selbst und die dazugehörigen Daten können Sie herunterladen.

Tarifbindung Allgemeinverbindlichkeit Tarifentwicklung Mindestlöhne Arbeitszeit Arbeitskämpfe Gewerkschaften BMA-Tarifregister

Tarifbindung

Tarifbindung zahlt sich aus: die mittleren Stundenverdienste von Vollzeitbeschäftigten mit Tarifvertrag liegen bis zu einem Drittel über denen ohne Tarifvertrag.
Grafik und Daten zum Download: https://www.datawrapper.de/_/favMg/

Stärkung von Tarifschutz und betrieblicher Mitbestimmung nötig: Nur noch weniger als 30 % der Beschäftigten haben einen Tarifvertrag und einen Betriebsrat.
Grafik und Daten zum Download: https://www.datawrapper.de/_/Z8jxY/

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Die Tarifbindung nach Bundesländern zeigt große Unterschiede und sie nimmt ab. Das zeigen neue Daten der Verdienststrukturerhebung des Statistischen Bundesamtes.

Download von Grafik und Daten: https://www.datawrapper.de/_/ldsrJ/

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Tarifbindung im Einzelhandel: Hier ist seit 20 Jahren ein drastischer Rückgang zu beobachten. Die übergroße Mehrheit der Betriebe und Beschäftigten ist nicht mehr tarifgebunden. Eine Konsequenz des Wegfalls der Allgemeinverbindlicherklärung der Tarifverträge in dieser Branche.

Download von Grafik und Daten: https://www.datawrapper.de/_/X0mbT/

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Download von Grafik und Daten: https://www.datawrapper.de/_/u92L7/

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Download von Grafik und Daten: https://www.datawrapper.de/_/fywDR/

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Mit Tarifvertrag beim Urlaubsgeld klar im Vorteil. 73 Prozent der Beschäftigten in der privaten Wirtschaft mit Tarifvertrag bekommen es, dagegen nur 35 Prozent derjenigen ohne Tarifbindung. Neue Daten der WSI-Lohnspiegel-Datenbank.

Download von Grafik und Daten: https://www.datawrapper.de/_/GQKKv/

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Die Tariflandschaft wird grauer. Das zeigt ein Blick auf die langfristige Entwicklung der Tarifbindung. Der Anteil der Beschäftigten ohne Tarifbindung (graue Fläche) ist von 25 % im Jahr 1996 auf 49 % im Jahr 2020 gestiegen.

Download von Grafik und Daten: https://www.datawrapper.de/_/d5111/

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Die Unterschiede der Tarifbindung zwischen den Branchen ist enorm. Für das Jahr 2020 reicht die Spannweite von 11 % für den Bereich Information und Kommunikation bis zu 98 % für die öffentliche Verwaltung/Sozialversicherung.

Download von Grafik und Daten: https://www.datawrapper.de/_/MFtRu/

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Die Tarifbindung von Betrieben und Beschäftigten hat in Deutschland in den vergangenen zwei Jahrzehnten kontiniuerlich abgenommen. Die Tarifbindung liegt in Ostdeutschland erheblich niedriger.

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Die Tarifbindung verblasst und fällt nach Bundesländern sehr unterschiedlich aus. Die aktuellen Werte (2019) reichen von 43 Prozent in Sachsen bis zu 58 Prozent in Hessen. Im Vergleich dazu die Daten aus dem Jahr 2002. Bitte den < > Schieberegler bewegen…

Download der Grafiken und Daten hier:
2002: https://www.datawrapper.de/_/s7367/
2019: https://www.datawrapper.de/_/fmLzq/

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Beschäftigte ohne Tarifbindung arbeiten deutlich länger und verdienen zum Teil erheblich weniger als Beschäftigte mit Tarifbindung. Die Differenz fällt je nach Bundesland unterschiedlich aus. Interessante Studie des WSI mit Daten des IAB-Betriebspanels.

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Branchentarifvertrag und Betriebsrat – dieses klassische Modell der deutschen Arbeitsbeziehungen gilt nur noch für eine Minderheit der Beschäftigten. In Westdeutschland gilt es für ein Viertel (24 %) der Beschäftigten, in Ostdeutschland nur noch für jede:n 7. Beschäftigte:n (14 %).

Download von Grafik und Daten: https://www.datawrapper.de/_/McIkH/

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Allgemeinverbindlichkeit

2014 trat das Tarifautonomiestärkungsgesetz in Kraft. Es sollte u.a. die Allgemeinverbindlicherklärung (AVE) von Tarifverträgen erleichtern. Das hat nicht funktioniert, die Zahl der Anträge ist seitdem deutlich zurückgegangen. Eine durchgreifende Erleichterung der AVE tut not. Die neue Bundesregierung ist gefordert.

Grafik und Download der Daten: https://www.datawrapper.de/_/Oajv0/

Tarifentwicklung

Viele Tarifverträge sehen eine Jahressonderzahlung („Weihnachtsgeld“) vor, die in der Regel im November ausgezahlt wird. Allerdiengs bestehen große Unterschiede zwischen den Branchen und oft auch noch zwischen West und Ost. Das zeigt die nachfolgende Grafik mit ausgewählten Daten.

Grafik und Daten zum Download unter: https://www.datawrapper.de/_/r2ev0/

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Die Tarifentwicklung im Groß- und Außenhandel folgt, allerdings mit Abstand, weitgehend der gesamtwirtschaftlichen Tarifentwicklung. Der Einzelhandel bleibt deutlich dahinter zurück. In der aktuellen Tarifrunde 2021 fordert ver.di ein Plus 4,5 % und zusätzlich 45 €/Monat.

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Die Tarifentwicklung im Kfz-Gewerbe verlief seit 2000 weitgehend im Trend der Gesamtwirtschaft, in den vergangenen beiden Jahren lag das Tarifplus etwas über dem Durchschnitt. Real (nach Abzug der Preisentwicklung) sind die Tarifverdienste im Kfz-Gewerbe in den vergangenen 20 Jahre um 30 Prozent gestiegen. Infos zur aktuellen Tarifrunde 2021 hier bei der IG Metall.

Download von Grafik und Daten hier: https://www.datawrapper.de/_/eG1qZ/

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Die tarifliche Entgeltentwicklung von 2000 – 2020 verzeichnet ein Plus von gut 60 Prozent. Im selben Zeitraum stiegen die Verbraucherpreise um rund 32 Prozent und der neutrale Verteilungsspielraum (Preise+Produktivität) um gut 50 Prozent. Die Tarifsteigerung fiel jedoch je nach Branche sehr unterschiedlich aus, etwa von rund 35 Prozent in der Druckindustrie bis zu gut 69 Prozent in der Metallindustrie.

Download von Grafik und Daten: https://www.datawrapper.de/_/zhKbM/

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Gemessen am neutralen Verteilungsspielraum (Preise+Produktivität) sind die Tarifentgelte in den vergangenen Jahren im Schnitt stärker gestiegen. Ab 2000 bis Mitte der 2010er Jahre schöpfte die Tarifentwicklung hingegen den Verteilungsspielraum zumeist nicht aus.

Download von Grafik und Daten: https://www.datawrapper.de/_/g3MPu/

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Mindestlöhne

Tarifliche Branchenmindestlöhne werden von den Tarifvertragsparteien ausgehandelt und dann für allgemeinverbindlich erklärt. Mittlerweile liegen die meisten über 12 Euro je Stunde. Der allgemeine gesetzliche Mindestlohn liegt zurzeit bei 9,60 Euro

Download von Grafik und Daten: https://www.datawrapper.de/_/1C5Yu/

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Tariflöhne steigen deutlich schneller als der gesetzliche Mindestlohn. Das zeigt die Entwicklung beider Größen seit der Einführung des Mindestlohns im Jahr 2015.

Download von Grafik und Daten hier: https://www.datawrapper.de/_/t3y3l/

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Mindestlohn steigt zum 1. Juli 2021 – wie geht es weiter? Der nächste Trippelschritt bei der Anpassung des gesetzlichen Mindestlohns ist getan. Ab dem 1. Juli 2021 beträgt er 9,60 €. Wann das Ziel von mindestens 12 Euro erreicht wird, ist nach wie vor unklar.

Grafik und Daten zum Download: https://www.datawrapper.de/_/H0HhF/

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Fleischindustrie und Gebäudereinigung: in beiden Branchen haben die Gewerkschaften neue Branchenmindestlöhne durchgesetzt. Deutlich über dem gesetzlichen Mindestlohn, aber bis zum Zielwert von 12 Euro und darüber hinaus dauert es noch.

Grafik und Daten zum Download: https://www.datawrapper.de/_/Q9zK1/

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Tarifliche Branchenmindestlöhne werden von den Tarifvertragsparteien ausgehandelt und dann für allgemeinverbindlich erklärt. Mittlerweile liegen die meisten über 12 Euro je Stunde. Der allgemeine gesetzliche Mindestlohn liegt zurzeit bei 9,50 Euro.

Download von Grafik und Daten: https://www.datawrapper.de/_/1C5Yu/

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Arbeitszeit

§ 5 des Arbeitszeitgesetzes schreibt vor, dass die Ruhezeit zwischen zwei Arbeitseinsätzen mindestens 11 Stunden betragen muss. 18 % der Beschäftigten haben regelmäßig verkürzte Ruhezeiten, im Gesundheitsbereich sogar jede:r dritte. Das ergibt eine neue Umfrage der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA).

Grafik und Daten zum Download: https://www.datawrapper.de/_/x46sy/

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Die Angleichung Ost in der Metallindustrie gestaltet sich sehr mühselig. Seit 30 Jahren liegt die tarifliche Wochenarbeitszeit Ost mit 38 Stunden drei Stunden über dem West-Standard.

Download von Grafik und Daten https://www.datawrapper.de/_/a8u7r/

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Die tarifliche Wochenarbeitszeit insgesamt wurde von 1985-1995 in Westdeutschland um 2 Stunden verkürzt und hat sich seitdem praktisch nicht verändert. In Ostdeutschland ist sie aktuell um 1 Stunde länger.

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Tarifliche Urlaubsdauer: Von Mitte der 1970er bis Mitte der 1980er Jahre ist ein steiler Anstieg zu beobachten. Immer noch gibt es einen kleinen Unterschied zwischen Ost und West.

Download von Grafik und Daten und Infos zum Stahlstreik 1978/79: https://www.datawrapper.de/_/39nrs/

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Arbeitskämpfe

Streikbilanz 2020 des WSI-Tarifarchiv: Streiks unter den Bedingungen der Corona-Pandemie: Mit rund 342.000 ausgefallenen Arbeitstagen lag das Arbeitskampfvolumen nur knapp unter dem Niveau von 2019. Die Anzahl der an Arbeitskämpfen beteiligten Arbeitnehmer:innen lag mit 276.000 sogar leicht oberhalb des Vorjahres. Weitere Details hier.

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Ausgewählte Tarifbewegungen, Arbeitskämpfe und Tarifverträge seit 1949 finden sich auf der nachstehenden Übersicht. Nach einem Klick auf den Link können Sie weitere Informationen zu den einzelnen Stationen aufrufen: https://www.datawrapper.de/_/mtzEa/

Gewerkschaften

Die Mitgliederzahlen der DGB-Gewerkschaften sind immer noch rückläufig – aber es gibt zumindest eine Ausnahme.

Download von Grafik und Daten: https://www.datawrapper.de/_/LUfb5/

BMA-Tarifregister

Das BMA-Tarifregister veröffentlicht jährlich eine Übersicht über den Bestand und die neu registrierten Tarifverträge. Hier ein Überblick über die Entwicklung der Gesamtzahl der gültigen Tarifverträge seit 1990.

Download von Grafik und Daten: https://www.datawrapper.de/_/mKHaB/

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Mehrere tausend Tarifverträge werden jährlich neu abgeschlossen. Zuletzt deutlich über 1000 Vergütungs- und knapp 400 Manteltarifverträge.

Download von Grafik und Daten: https://www.datawrapper.de/_/mKHaB/

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Für die Reichweite der Tarifbindung von größter Bedeutung sind die Verbandstarifverträge (auch: Flächentarifverträge). Hier ein Überblick über den Bestand seit 1990.

Download von Grafik und Daten hier: https://www.datawrapper.de/_/dVmha/

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Die Zahl der jährlich neu abgeschlossenen Verbandstarifverträge ist seit 1990 zunächst deutlich zurückgegangen. Im Jahr 2020 waren es 441 neue Vergütungs- und 83 neue Manteltarifverträge.

Download von Grafik und Daten hier: https://www.datawrapper.de/_/Vy2MW/

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Die Zahl der gültigen Firmentarifverträge ist seit 1990 ebenfalls kräftig gestiegen. Die Reichweite ist allerdings begrenzt.

Download von Grafik und Daten hier: https://www.datawrapper.de/_/WfNLO/

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Die jährlich neu abgeschlossenen Firmentarifverträge war in den vergangenen Jahren im Wesentlichen stabil, seit 2018 ist bei den Vergütungstarifverträgen ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen.

Download von Grafik und Daten hier: https://www.datawrapper.de/_/UG4oY/